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Wir behandeln ...

 Depressionen

Negative Erlebens- und Denkweisen können mit Hilfe von Tagesstrukturierung, Einführung angenehmer Aktivitäten und Gedankenumstellungen verändert werden. Auch die Aufarbeitung von wichtigen Themen aus der Lebensgeschichte kann dabei bedeutsam werden. Oft geht aber die Veränderung über die Bereitschaft neue bzw. verloren geglaubte Verhaltensweisen zu aktivieren oder zu erproben.

 Angststörungen

Wer unter Ängsten leidet, kann sich zunächst in unserem Angstbewältigungs-Infoprogramm (über 5 Abende) über die Entstehung und Aufrechterhaltung von Ängsten und die sehr erfolgreiche Expositionstherapie informieren.

In der Einzeltherapie werden nach der Vermittlung von Angstbewältigungsstrategien Übungen in therapeutischer Begleitung durchgeführt. Angstsituationen werden dabei vor Ort aufgesucht (Exposition). Hintergründe der Ängste werden bearbeitet.

 Zwangserkrankungen

Nach umfangreicher Information über Zwänge werden mit einer Cotherapeutin die Situationen aufgesucht, in denen Zwänge auftreten (Reizkonfrontation). Die PatientInnen werden dazu angeleitet, das Sicherheitsverhalten zu reduzieren und sich mit den Ängsten auseinanderzusetzen.

Es besteht die Möglichkeit, zu anderen Betroffenen Kontakt herzustellen.

 Essstörungen

Zu Beginn werden die PatientInnen ausführlich über normales Essverhalten informiert und zu einem normalen Essverhalten angeleitet. Hierzu wird neben Einzelgesprächen eine Essprotokollgruppe angeboten, in der das tägliche Essverhalten genau analysiert wird.

In unserer Essstörungsgruppe bieten wir die Auseinandersetzung mit dem Körper, Sexualität, Unsicherheiten…

In der Einzeltherapie konzentrieren wir uns neben umfangreichen Informationen über die Problematik auf die Ursachen der Essstörung.

 Ausgeprägte Persönlichkeitsmuster

Bestimmte Gedanken- und Gefühlsmuster haben sich in der Vergangenheit aufgrund besonderer Umstände verfestigt. Damals waren sie hilfreich und sinnvoll, heute sind sie oft hinderlich im Leben und in Beziehungen zu anderen Menschen. Durch das Verstehen der eigenen Stile und das langsame Verändern können wir mehr Qualität und Zufriedenheit mit uns selbst und in der Beziehung zu anderen Menschen gewinnen.

 Lebenskrisen mit emotionalen oder Verhaltensproblemen

Durch das Erlernen neuer und das Wiederentdecken eigener Bewältigungskompetenzen und Ressourcen werden Sie befähigt, die Lebenskrise adäquat zu bewältigen. So können Sie für sich die Chance nutzen, die in jeder Krise auch steckt.

 Umgang mit Schmerzen

Für die Behandlung chronischer Schmerzen werden neben aktivierenden Maßnahmen kognitive Bewältigungsstrategien vermittelt sowie eine Verbesserung der Selbstfürsorglichkeit. Sinnvoll ist in den meisten Fällen auch die parallele Teilnahme an einer Problemlösegruppe und das Erlernen eines Entspannungsverfahrens.

 Somatoforme Störungen

Lernen Sie die Sprache des Körpers verstehen. Körperliche Symptome, die in ihrer Ausprägung nicht medizinisch erklärbar sind, werden in der Regel als sehr belastend erlebt. Eine Auseinandersetzung damit, was der Körper damit ausdrückt und wie man selbstfürsorglich respektvoll darauf eingehen kann, sind wesentliche Therapieziele.

 Tinnitus

In der psychotherapeutischen Behandlung des Tinnitus lernen Sie, die Geräusche im Ohr zu überhören, das heißt aus Ihrer bewussten Wahrnehmung auszublenden. Verwendet werden dafür u.a. verhaltenstherapeutische Techniken wie die Kognitive Umstrukturierung und verschiedene Methoden der Hypnotherapie z.B. zur Aufmerksamkeitsfokussierung.
Darüber hinaus bieten wir in Zusammenarbeit mit der Atos-Klinik Heidelberg eine ambulante 5-wöchige Tinnitus-Retraining-Therapie an.

 Belastungsstörungen in Folge von Traumata

Schwerwiegende physische und psychische Verletzungen können Spätfolgen wie "einschiessende" (Erinnerungs-)bilder, andere plötzlich auftretende Wahrnehmungen, massive Ängste, Schlafstörungen mit Alpträumen und ähnliches auslösen.

Je nach Ausmaß und Häufigkeit und je nach Entwicklungsphase, in der solche Traumata erlebt wurden, sind unterschiedliche therapeutische Angebote hilfreich. So können ressourcenorientierte und hypnotherapeutische Interventionen, aber auch die EMDR-Technik im Rahmen einer vertrauensvollen psychotherapeutischen Beziehung zur Gesundung beitragen.

 Abhängigkeit oder Missbrauch psychotroper Substanzen

Wenn der Konsum von Alkohol, Beruhigungsmitteln, Aufputschmitteln oder illegaler Drogen zum Problem für die eigene Gesundheit, für die Arbeitsfähigkeit oder für die sozialen Beziehungen wird, dann ist es Zeit etwas zu verändern. In der ambulanten Therapie versuchen wir zunächst eine genaue Einschätzung der Konsumgewohnheiten zu erlangen, nicht nur Menge u. Häufigkeit sind wichtig, auch die Rolle, die dem Mittel zukommt ist bedeutsam. Um eine stabile Unterbrechung krankmachender Konsummuster zu erreichen, kann die Verzahnung mit stationären Maßnahmen (z.B. Entzug im Krankenhaus, Entwöhnungstherapie in Suchtklinik) sinnvoll sein, ist aber nicht immer die Bedingung für Veränderungen. Wichtiger als die Unterbrechung sind Veränderungen auf vielen Ebenen der Lebens- und Beziehungsgestaltung.

 AD(H)S bei Erwachsenen

Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen sind weit verbreitet. Sind die Symptome schon aus Kindheit oder Jugend bekannt und schränken sie die Lebensqualtät und beruflichen Erfolge erheblich ein, dann könnte eine Aufmerksamkeitsstörung vorliegen. Zur Behandlung haben sich neben medikamentöser Entlastung (die nicht alle PatientInnen wünschen) verhaltenstherapeutische Alltags-Bewältigungstechniken und Aufmerksamkeitsübungen als erfolgreich erwiesen. Letztere angelehnt an Achtsamkeitsstrategien aus dem Buddhismus. In der Praxengemeinschaft bieten wir ferner eine Aktiv-Wach-Hypnose-Strategie an, die wir speziell zur Konzentrationssteigerung bei AD(H)S im Erwachsenenalter weiterentwickelt haben.

 Schlafstörungen

Es kursieren viele Mythen darüber, was gesunder Schlaf ist. Für Menschen mit Schlafproblemen ist es daher wichtig, wissenschaftlich abgesicherte Informationen  über den Schlaf zu bekommen. Zusätzlich werden schlafhygienische Maßnahmen vermittelt sowie schlaffördernde Entspannungsverfahren. Eine Veränderung der Alltagsgewohnheiten, der Aufbau eines gesunden Anspannungs-Entspannungs-Rhythmus ist ebenfalls ein zentrales Thema.

 Sexuelle Störungen

... können medizinischer Natur sein oder aus anderen psychischen Problemen (z.B. Stresssyndromen) resultieren. Sie sind dann manchmal nur Ausdruck eines anderen Problems,  können aber auch selbst zum Problem werden. Angst vorm Sex kann dann Männern und Frauen Lebensqualtät und Lebenslust nehmen. In Einzelgesprächen wird dem Sinn des Symptoms nachgegangen, können Strategien im Umgang mit dem Symptom und den zusammenhängenden Problemen durchgesprochen und Möglichkeiten zur Veränderung aufgezeigt werden. Gegebenenfalls kann auch der Partner oder die Partnerin in die Therapie mit einbezogen werden.

 Umgang mit psychiatrischen Erkrankungen

Psychiatrische Erkrankungen im engeren Sinne sind zum Beispiel Schizophrenie, Manisch-Depressive-Erkankung (bipolare Störung) oder Psychose. Der Zusammenhang zwischen psychiatrischen Erkrankungen und anderen psychischen Problemen wird kontrovers diskutiert. Tatsache ist, daß der Umgang mit der psychiatrischen Erkrankung nicht leicht ist, da er einerseits viel Disziplin erfordert, z.B. die eigenen Leistungsgrenzen rechtzeitig zu erkennen, gegebenenfalls Medikamente regelmäßig einzunehmen usw. Andererseits ist die Erkrankung für viele ein Makel (in unserer Leistungsgesellschaft) und eine Bedrohung (wieder akut erkranken zu können). Die Einzeltherapie kann in dieser Situation helfen die persönlich richtigen Schlüsse aus der Erkrankung zu ziehen und wieder Sinn und Lebensfreude erleben zu können.